Stellungsspiel im Doppel


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Stellungsspiel im Doppel

Beitragvon Admin » 28. Mär 2013, 00:15

Beim Doppel stehen 4 Leute auf dem Spielfeld - soweit so gut. Hat man im Einzel nur mit sich und dem Gegner zu kämpfen, so muß frau also im Doppel auch noch die eigene PartnerIn berücksichtigen.

Kommunikation als Überlebenselixier!
Die Kommunikation im Doppel findet überwiegend ohne Sprache statt. Stattdessen teilt man seinem Partner über die Position auf dem Feld bzw. den eingeschlagenen Laufweg und/oder dem ausgeführten Schlag mit, was man vor hat. Allerdings hört bzw. sieht der Gegner natürlich diese Aktionen und er wird darauf reagieren. Evtl. teilt dieser dann unvermittelt und sofort mit, einen Netzdrop spielen zu wollen. Falls wir gut auf dieses für uns neue Signal vorbereitet sind, dann geben wir eine entsprechende Antwort. Falls nicht, hat der Gegner nun einen Punkt gewonnen.

Im Doppel kann man nur dann erfolgreich sein, wenn die Partner taktisch dieselbe Sprache sprechen. Unterschiedliche Taktiken führen dazu, das das Spielfeld suboptimal abgedeckt ist und die unweigerlich auftretenden Verständigungsprobleme zu Nachteilen führen, die der Gegner dann ausnutzt.

Das alte Magnetnadelsystem
Etwas grob, aber bildlich sehr schön zu erfassen: Viele werden noch die Magnetnadel aus dem Schulunterricht kennen, die den Nord- und Südpol anzeigt. Denkt man sich diese Nadel etwas vergrößert auf dem Spielfeld, dann stellt der Nordpol einen Doppelspieler und der Südpol seinen Doppelpartner dar. Im Laufe des Spiels "rotieren" die Pole um den Mittelpunkt, je nachdem, wie die Spielsituation es erfordert. Ist mam selbst im Angriff, dann steht einer vorne und der andere hinten. Muß man verteidigen, weil der Gegner einen z. B. mit Schmeterbällen behagelt, dann steht man nebeneinander.

Man könnte natürlich auch feste Feldbereiche abstecken, die jeder für sich "beackern" muß. Z. B einer immer vorner, der ander immer hinten oder eine die linke Spielhälfte, der ander die rechte Spielhälfte. Jedoch ist diese feste Feldaufteilung viel zu starr und hat den entscheidenden Nachteil, dass diese Taktik zu durchsichtig ist und Räume schnell ungedeckt werden können. Z. B. wäre es äußerst schwierig, bei Feldhälftenaufteilung, nach dem eigenen Smash evtl. auch den Netzbereich abzudecken, da man sonst durch eine gegnerischen kurze Abwehr ausgetrickst werden könnte.
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